Round-Table des Fachmagazins „Personalwirtschaft“: Recruiting-Experten gefragt wie nie

expertum Marketingleiter Marcel Kelm sieht aktuell in der Industrie den Trend, die Personalbeschaffung outzusourcen.

Im Bereich der künstlichen Intelligenz wachsen die Anwendungsmöglichkeiten stetig, sehr oft sind sie aber noch nicht ausgereift genug, um hohe Qualitätsanforderungen zu genügen.

Hamburg/Frankfurt am Main, 27.10.2023. Mit neun weiteren Experten nahm expertum Marketing-Chef Marcel Kelm im Juni an der „Expertenrunde Zeitarbeit“ des Fachmagazins „Personalwirtschaft“ teil. Die Branche blickt auch in den konjunkturell schwierigen Zeiten vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Das liegt nicht zuletzt daran, dass angesichts des Fachkräftemangels der Bedarf an Recruiting-Experten derzeit extrem groß ist, wie Marcel Kelm betont.
So beobachtet expertum insbesondere seit Ende der Corona-Pandemie eine Tendenz in Industrieunternehmen, das Recruiting ganz oder sehr weitgehend an spezialisierte Dienstleister abzugeben. Ein Grund ist für Kelm, dass sich die Anforderungen auf dem Kandidatenmarkt so schnell und so umfassend verändert haben, dass vielfach das Know-how in den Unternehmen fehlt, um noch in ausreichender Qualität und Quantität neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. „Viele Mittelständler versuchen in einem mächtigen Kandidatenmarkt immer noch, neue Mitarbeitende mit einfachen Stellenausschreibungen zu gewinnen, aber das funktioniert bei der Vielzahl an Wissen über Performance-Marketing, SEO und Direktansprache einfach nicht mehr“, sagte der Leiter Vermarktung und Unternehmenskommunikation von expertum in dem Round-Table-Gespräch.

Beratung wird in Kundenbeziehungen immer wichtiger

Infolgedessen wächst der Beratungsbedarf in den Unternehmen, und oft stellt sich in den Kundengesprächen heraus, dass Bedürfnisse in Richtung Outsourcing gehen. „Wir fahren inzwischen zum Kunden und bauen das Thema Employer Branding inklusive User-Experience im Webbereich bei ihm auf“, schilderte Kelm ein Beispiel für den aktuellen Outsourcing-Trend.

Personaldienstleister bauen immer mehr Personalexpertise auf

Um ihre Dienstleistung weiterzuentwickeln und den Herausforderungen im schwierigen Kandidatenmarkt gerecht zu werden, setzen Personaldienstleister auf immer komplexere Technologien und Softwarelösungen. Kein Wunder, dass in diesem Zusammenhang die Expertenrunde auch das Thema künstliche Intelligenz diskutierte. Schließlich liegt es nahe, dass die Branche in technischen Lösungen – wie zum Beispiel Chatbots – Fortschritte für ihre Dienstleistung sucht. Marcel Kelm warnte indes auf dem gegenwärtigen Niveau der Technologie vor allzu großem Optimismus, denn den Möglichkeiten der KI sind seiner Ansicht nach noch klare Grenzen gesetzt: „Was ChatGPT zum Beispiel gar nicht kann, sind SEO-optimierte und damit auf das Suchverhalten ausgerichtete Stellenausschreibungen.“ Ebenso wenig sei die Technologie in der Lage, ein Kundenunternehmen in wenigen Sätzen so zu präsentieren, dass Kandidatinnen und Kandidaten Lust auf den neuen Arbeitgeber bekommen. Statt auf KI setzt expertum darauf, die eigenen Recruiter regelmäßig und intensiv zu schulen. „Wir haben 120 Schulungen im Jahr nur für unsere Recruiter“, erklärte Kelm im Expertengespräch.

Mehr zum Round-Table gibt es im Fachmagazin Personalwirtschaft.

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