Hamburg. 01.02.2021. Personalvermittler meldet seine vorläufigen Zahlen für 2020.

Als Anbieter von Personaldienstleistungen für die Industrie war expertum während des ersten Lockdowns im April und Mai stark betroffen. Insbesondere die Kunden im Maschinenbau hatten stark auf Kurzarbeitergeld gesetzt, gleichzeitig aber nur in geringem Maße Zeitpersonal abgemeldet. Diese Situation hat sich im dritten und im vierten Quartal 2020 deutlich verbessert. „Der Maschinenbau produziert zum Ende des Jahres noch nicht überall auf dem Niveau vor der Krise, zieht aber deutlich an. Die Chemieindustrie bewegt sich nahezu auf Vorkrisenniveau, die Pharmaindustrie glänzt mit Beschäftigungszuwächsen. Auch die Automobilindustrie hat nach dem Sommer wieder stark zugelegt. Lediglich die Luftfahrtindustrie und der zivile Schiffbau liegen weiterhin stark unter dem Vorkrisenniveau in ihren Personalbedarfen“, berichtet Jörg Stehr, Vorsitzender der Geschäftsleitung der expertum Gruppe in Deutschland.

expertum erholt sich mit den Quartalen – Kurzarbeit nur noch in wenigen Unternehmensbereichen

expertum erzielte 2020 gut 83% des geplanten Umsatzes. Während das erste Quartal noch über Plan lag, war es im zweiten Quartal zu einem 30 prozentigem Einbruch gekommen, von dem sich der Personalspezialist sukzessive erholte. Nachdem der Anteil der in Kurzarbeit befindlichen Mitarbeiter von 27% im April 2020 auf 8% im vierten Quartal zurückgegangen war, beträgt dieser Ende Januar 2021 nur noch 4%. Auch die Gesamtzahl der über 1.600 qualifizierten Beschäftigten liegt wieder auf dem Niveau vor der Krise.

Ganzheitliche Kundenlösungen stark nachgefragt – Direktvermittlungsgeschäft stabil dank Berufsbildspezialisierung

Insbesondere das On-Site Management, das expertum für die komplette Beschaffung, Einsatzplanung und Administration für flexibles Personal vor Ort („On-Site“) für seine Kunden übernimmt, spielt für expertum eine stark wachsende Rolle im Dienstleistungsportfolio. Dabei werden nach gemeinsam erarbeiteten Vorgaben die HR-Prozesse des jeweiligen Kunden effizient gemanagt. Den richtigen Mitarbeiter just in time zur Verfügung zu haben, ist das Ziel dieser Dienstleistung. Erstaunlich resilient zeigte sich auch die Personalvermittlung sowie Personalberatung („Executive Search“) für Industriekunden. In der Vergangenheit zeigte sich die Vermittlung von Fach- und Führungskräften oft stark konjunkturabhängig. „Der Arbeitsmarkt ist bei guten Kandidaten weiterhin sehr angespannt. Wir erwarten mithin mittelfristig kein Nachlassen der Nachfrage unserer Kunden“, so Stehr.

Kosten- und  Prozessoptimierung als Stabilisierungsfaktoren – 2021 im Blickfeld spezialisierter Kundenlösungen im Bereich Executive Search und Engineering

Zu den finanziellen Ergebnissen der expertum Gruppe äußert sich Frederik Gempfer, Finanzdirektor der Unternehmensgruppe, wie folgt: „Genau zwei wesentliche Aspekte standen während der Pandemie im Vordergrund unserer finanzwirtschaftlichen Planung. Zum Einen wollten wir eine deutlich schwarze Null im operativen Gewinn ausweisen und zum anderen durch gezielte Einsparungen und Prozessoptimierungen die operative Leistungsfähigkeit in allen Unternehmensbereichen steigern. Dies gelang uns durch Kosteneinsparungen von unterjährig 15% (gegenüber dem Vorjahr bei gleichzeitigen, ganzjährigen Umsatzverlusten von knapp 17%. Darüber hinaus wollten wir ohne zusätzliche externe Finanzzuflüsse durch die Krise kommen, was uns ebenfalls gelungen ist.“

Auf dieser Basis plant expertum einen Wachstumskurs in 2021, um so über das Vorkrisenniveau hinauszuwachsen.

„Wir wollen genau diese Konzentration auf Schwerpunkte in unseren Dienstleistungen weitergehen und so in allen unseren Spezialisierungen und Geschäftseinheiten weiter wachsen, im On-Site Management, in der Personalberatung und im Engineering“, gibt Jörg Stehr die Ziele vor. Der erwartete konjunkturelle Aufschwung 2021 soll dabei helfen.

 

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