gute Vorsätze für das neue Jahr umsetzen

Gute Vorsätze fürs neue Jahr umsetzen

Eine neue Sprache lernen, einen neuen Job finden, eine spezielle Weiterbildung machen oder eine neue Routine angewöhnen – zum Jahresanfang werden jede Menge gute Vorsätze gefasst, die die Karriere vorantreiben sollen. Das ist oft gar nicht so einfach, denn zum gewünschten Erfolg führt ein neuer Vorsatz nur, wenn er konsequent umgesetzt wird. Dies wiederum setzt Motivation und Ausdauer voraus. Dass es daran scheitern kann, wissen wir alle nur allzu gut.

Was können wir tun, um unsere Ziele 2018 wirklich zu erreichen?

Ob es sich nun um eine Veränderung im Privatleben oder um Karriereziele handelt – fast jeder neue Vorsatz ist mit einer Lebensumstellung oder zumindest einer Umgewöhnung verbunden. Eine Studie aus dem „European Journal of Social Psychology“ besagt, dass es durchschnittlich 66 Tage dauert, bis Menschen eine neue Gewohnheit entwickeln. Davor müsste jedes Mal neue Willenskraft aufgebracht werden, um den Vorsatz umzusetzen, was einen starken Glauben an den Erfolg erfordert. Um alte Muster zu durchbrechen, darf man sich also nicht entmutigen lassen – auch nicht von Ausrutschern.

Ausrutscher erkennen und akzeptieren

In der harten Phase der Umgewöhnung sind Ausrutscher nicht ungewöhnlich und an sich auch nicht problematisch. Doch sie bringen das Risiko mit sich, im Anschluss den Glauben an sich zu verlieren. Beim Vorsatz, gesünder zu essen, wird aus einem Stück Schokolade dann schnell eine ganze Tafel. „Ich schaffe das sowieso nicht“, redet man sich ein. Daher der Tipp: Lassen Sie es nicht dazu kommen! Akzeptieren Sie das Stück Schokolade als Ausrutscher und nehmen sie ihn nicht zum Anlass, die guten Vorsätze über Bord zu werfen. Das Prinzip lässt sich auch auf andere Vorhaben übertragen. Was auch immer Ihr „Stück Schokolade“ ist – drücken Sie ein Auge zu. Denn auszurutschen heißt schließlich nicht, sich komplett vom Weg abbringen zu lassen. Also: aufstehen und weitergehen!

Ziele visualisieren, um sie zu erreichen

Ob vor dem geistigen Auge oder anhand von Bildern – die eigenen Ziele zu visualisieren kann helfen, sie zu verinnerlichen. Sie wollen zum Beispiel endlich den Mut aufbringen, sich auf einen Job zu bewerben, der Sie wirklich weiterbringt, doch Bequemlichkeit und die Angst vor Ablehnung stehen Ihnen im Weg?

Dann stellen Sie sich vor, wie es wäre, Ihren Traumjob bereits zu haben. Malen Sie sich aus, wie Sie die Zusage erhalten, wie Ihr neuer Arbeitsplatz wäre, welche Möglichkeiten er Ihnen bietet und wie Sie sich dabei fühlen. Auf viele Menschen wirkt diese Methode sehr motivierend. Sie entwickeln noch mehr Willenskraft und reduzieren damit die Angst, die sie hindert, die Herausforderung anzugehen. Ein amerikanischer Managementberater rät sogar, sich jeden Morgen für mindestens 15 Sekunden sein Ziel vor Augen zu führen, um die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg maßgeblich zu erhöhen.

Auf dem Boden der Tatsachen bleiben

Die Meinungen über diese Methode gehen allerdings auseinander. Die Psychologin Gabriele Oettingen zum Beispiel, warnt davor, sich die gewünschte Zukunft zu oft vorzustellen. Das könnte unterbewusst dazu verleiten, das Ziel auf die leichte Schulter zu nehmen, da man es imaginär schon mehrmals erreicht hat. Dies könnte wiederum dazu führen, dass Rückschläge umso enttäuschender und demotivierender sind. In ihrem Buch “Die Psychologie des Gelingens” empfiehlt sie daher einen realistischeren Ansatz. Dabei stellt man sich zwar eine gewünschte Zukunft vor, versucht aber direkt im Anschluss bewusst, diesem Wunschbild die kalte Realität entgegenzusetzen – also auch die Hindernisse zu visualisieren. So soll erkannt werden, dass das Ziel noch nicht erreicht ist und dass noch ein ganzes Stück Arbeit nötig ist, um es zu realisieren. Die Frage ist, wie motivierend diese Methode dann überhaupt noch ist.

Ein Fuß nach dem anderen

Dieser Tipp ist einfach, aber oft entscheidend. Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, der verliert das einzelne Ziel unweigerlich aus den Augen. Es ist verlockend, den Jahresanfang zu nutzen, um sein ganzes Leben umzukrempeln und dann all die Ziele zu erreichen, die man schon lange anstrebt. Doch die Umsetzung ist in den meisten Fällen unmöglich. Jede Veränderung, sei sie noch so sinnvoll und positiv, kostet uns „Gewohnheitstieren“ Kraft. Sollten Sie also gerade einen neuen Vorsatz umsetzen, dann warten Sie zumindest die durchschnittlichen 66 Tage ab, bevor Sie eine neue Herausforderung angehen. Mit wenigen, aber klar definierten Zielen ist die Chance auf Erfolg einfach größer.

Gemeinsam stark

Es gibt viele Ziele, die man nicht auf eigene Faust verfolgen muss. Wenn Hilfe angeboten wird, dann nehmen Sie diese in Anspruch! Ob Freunde oder Verwandte, eine Selbsthilfegruppe, ein Motivationsseminar oder eine Beratung zum richtigen Thema – es gibt viele Arten der Hilfestellung, die Ihnen den Weg zum Erfolg erleichtern.

Haben Sie den Vorsatz, sich 2018 beruflich zu verändern? Dann zögern Sie nicht und wenden Sie sich an eine expertum Niederlassung in Ihrer Nähe, um sich beraten zu lassen. Unsere Personalexperten unterstützen Sie gerne bei Ihren Karrierezielen und finden Vakanzen für Sie, die wirklich zu Ihnen passen und Ihren beruflichen Zielen entsprechen. Wer weiß – vielleicht hält 2018 Karrierechancen für Sie bereit, von denen Sie noch gar nichts wussten. Viel Erfolg!

 

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