Ingenieure haben 2017 gute Jobaussichten

Wie steht es um den Beruf des Ingenieurs?  

Der Ingenieursberuf gilt schon lange als zukunftsträchtiger Beruf mit hervorragenden Jobaussichten und einem hohen Gehalt. Ist das heute immer noch der Fall? Eine berechtigte Frage – denn schließlich verändert sich der Arbeitsmarkt ständig und wandelt sich mit der fortschreitenden Digitalisierung. Wir werfen einen Blick in den Bericht der Bundesagentur für Arbeit „Blickpunkt Arbeitsmarkt“ für Ingenieurinnen und Ingenieure, der die Ergebnisse einer gründlichen Analyse des letzten Jahres darstellt.

Weiterhin Probleme bei der Stellenbesetzung

Die durchschnittlichen Vakanzzeiten – also die Anzahl der Tage, die eine Stelle unbesetzt bleibt – sind bei Ingenieursberufen auch heute noch überdurchschnittlich hoch. In der Maschinen- und Fahrzeugtechnik sind sie ungefähr so hoch wie in den Vorjahren. In anderen Branchen waren sie 2016 leicht rückläufig. Und dennoch: Bei durchschnittlichen Vakanzzeiten von 97-119 Tagen haben  Unternehmen immer noch Probleme, Ingenieurstellen zu besetzen. Daraus lässt sich schließen, dass Ingenieure weiterhin sehr gefragt sind.

Diese Spezialisierungen versprechen jetzt gute Jobchancen

In einigen Fachrichtungen signalisieren lange Vakanzzeiten und geringe Arbeitslosigkeit einen erhöhten Fachkräftemangel und damit gute Jobchancen für Fachkräfte mit entsprechenden Spezialisierungen. Nach Daten der Bundesagentur für Arbeit ist aktuell insbesondere ein Expertenmangel in der Automatisierungstechnik, der Fahrzeugtechnik und der Metall- und Schweißbautechnik zu erkennen. In diesen Bereichen stiegen die durchschnittlichen Vakanzzeiten auf bis zu 141 Tage. Zusammen mit einer sehr knappen Arbeitslosen-Stellen-Relation gibt es eine Menge Anzeichen für einen Mangel an Ingenieuren. Laut dem Arbeitsmarktbericht bestehen in Hamburg, Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg die größten Jobchancen, da die Besetzungsprobleme hier am stärksten sind.

Technisches und kaufmännisches Wissen ist eine gute Kombination

Der Arbeitsmarktbericht betont, dass betriebswirtschaftliche Kenntnisse für Ingenieure, zumindest im Feld der Forschung, Entwicklung und Konstruktion, immer wichtiger werden. „Typisch für dieses Feld sind Tätigkeitsbezeichnungen wie Forschungs- und Entwicklungsingenieur, Projektingenieur, Konstruktionsingenieur, Qualitätsingenieur oder Wirtschaftsingenieur. Gerade die Verbindung von technischem Know-how und betriebswirtschaftlichem Sachverstand, die kennzeichnend für die letztgenannte Berufsgruppe ist, hat an Stellenwert gewonnen“, schreibt die Bundesagentur in ihrem Bericht.

Gehalt von Ingenieuren bleibt hoch

Ingenieure verdienen nach wie vor gut. Für welche Ingenieure es sich heutzutage richtig lohnt, verrät Dr. Norbert Lohan, Leiter der Seite www.ingenieurkarriere.de in einem Interview:

Mit einem überdurchschnittlichen Verdienst können Ingenieure im Fahrzeugbau und in der Chemie- und Pharmaindustrie rechnen. Einstiegsgehälter im Fahrzeugbau liegen häufig bei 45.000 bis 48.000 Euro im Jahr, erfahrene Ingenieure verdienen in der Chemie- und Pharmabranche nicht selten durchschnittlich um die 70.000 Euro.

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